Chronik

Bis 1856 bildeten Güsten und Welldorf eine gemeinsame Pfarre und so bestand nur eine Bruderschaft mit Mitgliedern aus Güsten und Welldorf.

 

Nachdem im Jahre 1856 Welldorf eine eigenständige Pfarre wurde, gründete man 1859 die St. Hubertus-Schützenbruderschaft.

 

Ziel der Bruderschaft sollte die Verschönerung der Fronleichnamsprozession sowie die Förderung von Einigkeit und Frohsinn sein.

 

Schon damals wurde der Termin für das Schützenfest auf den ersten Sonntag im Juli festgelegt, welcher auch heute noch Bestand hat.

 

In den Kriegswirren gingen 1944 alte Bruderschaftsfahnen verloren. Die Königskette konnte jedoch durch Andreas Bärenz gerettet werden. Im Jahre 1947 wurde die Bruderschaft auf Initiative von Pfarrer Voßen erneut aktiv und schaffte 1948 eine neue Bruderschaftsfahne an.

 

1950 wurde die Jungschützengruppe ins Leben gerufen welche sich zur Zeit unter der Leitung von Jörn Sieben und Bianka Werth befindet. Diese Gruppe hat einige Freizeitaktivitäten wie z.B. Schwimmen, Zelten und Schlittschuhlaufen zu bieten. Zudem findet jeden 2.Mittwoch Schiessen in unserem Schützenheim statt. Auf Bezirks und Diozesanebene sind unsere Jüngsten sehr erfolgreich unterwegs.

 

In den Jahren 1970, 1984 und 2009 richtete die Bruderschaft das Bundesschützenfest aus.

 

Im Jahr 1971 schaffte man für die Jungschützengruppe eine eigene Standarte an und nahm 1974 erstmals auch Mädchen in die Bruderschaft auf.

 

Damit man auch den jüngeren Mitgliedern gerecht werden konnte, gründete man 1976 die Schülerschützengruppe.

 

Einen Höhepunkt der ganz besonderen Art erlebte die Bruderschaft im Jahr 1984. Nachdem man bis dahin im alten Saal der Gaststätte Theißen mit dem Schießsport beheimatet war, begann man in diesem Jahr mit dem Bau eines eigenen Schützenheimes. Diesem folgte 1985 die feierliche Einweihung des Schützenheimes am Sportplatz. Das dieses möglich wurde verdankt die Bruderschaft ihrem Ehrenbrudermeister Theo Klems nach dem das Schützenheim noch heute benannt ist.